Peter Milger
Peter Milger

Jahrgang 1937. Studium Physik, Soziologie und Geschichte. Journalist, Buch- und Fernsehautor in Frankfurt am Main. u. a. :
DIE KREUZZÜGE - Krieg im Namen Gottes, C..Bertelsmann, 7 Auflagen
NORDWESTPASSAGE, vgs GEGEN LAND UND LEUTE - Der 30-jährige Krieg, C. Bertelsmann, 2 Auflagen. (Alle vergriffen).
Worum es mir geht?

Um eine nachprüfbare und damit demokratische Geschichtsschreibung. Keine Fußnoten, keine Kompilation von Augenzeugenberichten zu einer weiteren Version des Geschehens. In meinen Arbeiten werden Belege und Quellen an Ort und Stelle zitiert, auch die gewöhlich unterschlagenen. Der Leser wird so an der Recherche beteiligt und kann selbst urteilen.
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SKLAVENFANG ALS KREUZZUG IN AFRIKA
Columbus' ships -
Evidence against
Santa Maria
here
Kolumbus entdeckt Amerika - oder?
Kolumbus-Schiff: Die Santa Maria - wie sie wirklich hieß
DER FALL
KOLUMBUS
Lichtgestalt - Lobgesänge der Biografen
Mythos der Moderne

Die Legende von der Erde als Scheibe
Die Erde ist eine Birne
Die Erde galt seit der Antike als Kugel

Will beweisen , Asien erreicht zu haben
Atlantikfieber - die Pläne der anderen
Die Meuterei fand nicht satt
Der Fall Kolumbus
Die Erzählung vom Wegbereiter der Moderne im Vergleich mit den Aussagen der Zeitgenossen
Druck und Verlag Pomaska-Brand - druckundverlag.de
168 Seiten, kart.,39 Abb. 17,- Euro
ISBN 3-935937-30-x
Nebenan einige Kapitel
Kolumbus betrügt Mannschaft
Reisen mit der Bibel
Eigenlob mit Irrtümern
Größenwahn und Frömmelei
Goldsucher und Kreuzfahrer

20 Grad daneben - Kolumbus irrt
Grausamer, zeitgemäßer Herrscher
Kolumbus Bilder

Neues über Kolumbus. War er ein Sadist?

Der Archiv-Fund von Isabel Auguirre belegt ein weiteres Mal, dass Kolumbus ein äußert grausamer Herrscher war. Große Aufregung in Spanien und Amerika, aber nur zwei deutsche Zeitungen berichten darüber. (Bildzeitung: Er war ein Sadist). Das Feuilleton scheut sich, am Kolumbus-Mythos zu rütteln. Artikel hier

Steht erneut seine Seligsprechung an?

Papst Benedikt XVI über die sogenannten Indios.: Sie haben sich im Stillen danach gesehnt. Nämlich nach Christus. Müssen die Nachfahren der von den Kolonialherren malträtierten Völker dankbar sein? Näheres hier.
Las Casas: Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder
Konquistatoren -  de Bry 1590
Worum es geht

Nicht etwa darum, was für ein Mensch Kolumbus war. Das weiß sowieso niemand. Es geht schon gar nicht gegen ihn. Es geht um einen exemplarischen Fall von Verklärung, Legendenbildung und Schönschreibung in Tateinheit mit Unterschlagungen aller Art. Hier aufgerollt an Hand von weitgehend unbekannten Aussagen, Dokumenten und Selbstzeugnissen. Zuverlässlich belegt, da die Quellen nicht wie üblich kompiliert, sondern an Ort und Stelle zitiert werden. Hinzugezogen werden Quellen, die unterschlagen, vernachlässigt oder übersehen wurden. Dazu gehören einige von Kolumbus verfasste Briefe, die DECADAS seines Freundes Pietro Martire und Zeugenaussagen aus einem Prozess, den die Erben von Kolombus gegen die Krone anstrengten. Sie erlauben dem Leser, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Was bleibt uns von Kolumbus?
Über den Verbleib der Gebeine
Das Ei des Kolumbus
Wer hat das Kolumbus-Ei gelegt?
Kolumbus und seine Geheimnisse
Was war Kolumbus
Kolumbus im Wandel des Zeitgeistes
Kolumbus als Ritter. de Bry 1590
Kolumbus  als gelehrtes  Wunderkind  im 19. Jh.
Christopher Kolumbus
Moderner Mythos. Kolumbus wird auf hunderten von Denkmälern, Gemälden und Stichen mit Globus abgebildet Als habe er die Kugelgestalt der Erde entdeckt. Er selbst schreibt: Ich habe es in Büchern gelesen
Kolumbus im Jahr 1594. Mit Kreuzfahne, Büchse und Schwert. Kolumbus um 1850, Gelehrter mit Weitblick, Zirkel und Karte.
Kreuzfahrer

Rund 300 Jahre lang wurde Kolumbus nicht als Kosmograf verehrt, sondern als Ritter und Eroberer. So sah er sich auch selbst und so kommt er in diesem Buch zu Wort. Ein Kolumbus, der sich wie ein Kreuzfahrer äußert und so handelt.Der Menschen versklavt mit der Begründung, es seien ja Heiden. Der die Bewohner Haitis mit Krieg überzieht und aus Goldgier zu Tode schindet. Kurz, Kolumbus handelte und dachte im Rahmen althergebrachter Vorstellungen und hat auch nie angedeutet, dass er etwas anderes wollte.
Der Hochgelobte

Erst als ein neues Zeitalter neue Helden brauchte, entdeckten Biografen den großen Kosmografen, den wagemutigen Wegbereiter der Neuzeit, den Verbreiter der Zivilisation, quasi die gute Seite von Landraub und Völkervernichtung. Der Mythos wurde auch anlässlich der 500-Jahrfeier der sogenannten Entdeckung fortgeschrieben. Da Kolumbus sich ständig irrte und verirrte, haben es neuzeitliche Biografen nicht leicht. Zitiert werden ihre Rettungsversuche, die meistens der Logik entbehren, aber nicht einer unfreiwilligen Komik.
Blick zurück

Aus der Bibel und alten Schriften hat Kolumbus erst nach der Gründung der Kolonie zitiert, um den spanischen Hoheiten zu beweisen, er habe Indien erreicht. Davon ließ er sich nicht abbringen, vom Augenschein nicht und von gelehrten Zeitgenossen nicht. Kurz, er war kein Wissenschaftler, dem es um neue Erkenntnisse ging. Dem Papst versprach er, mit dem Gold aus der Kolonie einen Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems zu finanzieren. Dass die Erde eine Kugel ist, war seit der Antike bekannt, es stand in allen Büchern und die Kirche hatte nichts dagegen.
Columbus Familie Woher wir "wissen", was wir über Kolumbus wissen Le Historie del Don Fernando Colon
Links Diego Colon, legitimer Sohn und Erbe, unter der Obhut der spanischen Krone aufgewachsen. In der Mitte neben seiner Mutter: Fernando Colon, der zweite, uneheliche Sohn. Diego wird Regent in der Kolonie, Fernando
wird der Lobschreiber seines Vaters. Seine HISTORIE erscheint 1571 in Italien. Darin verkärt er unumwunden die Verdienste und Fähigkeiten seines Vaters. Trotzdem benutzen die meisten Biografen die HISTORIE wie eine seriöse Quelle, und zwar ohne sie zu nennen.
Traute Familie, im 19, Jahrhundert imaginiert. Kolumbus wie immer mit Globus Die GESCHICHTE über das Leben und die Taten des Admirals Don Christoforo Colombo ...
Die HISTORIE - ein Plädoyer in einem Rechtsstreit

Kolumbus starb am 20. Mai 1506 in Valladolid im festen Glauben, er habe Indien erreicht. Kein Chronist registrierte sein Ableben, kein Vertreter der Krone würdigte irgendwelche wissenschaftliche Verdienste. Im Gegenteil. Am spanischen Hof herrschte inzwischen die Auffassung, auf dem befohlenen Westkurs sei es unvermeidlich, auf den Kontinent zwischen Asien und Europa stoßen. Auch habe es 1492 längst auf der Tagesordnung gestanden, im Westen nach Land zu suchen. Folglich sei Kolumbus anderen nur knapp zuvorgekommen, und besonderer Fähigkeiten habe es nicht bedurft. Schließlich sei es nicht sein Auftrag gewesen, einen Seeweg nach Indien zu suchen, sondern im Atlantik:

Gewisse Inseln und Festländer zu entdecken und zu gewinnen.

Mit diesen schwer widerlegbaren Argumenten versuchte die Krone ein paar Jahre später die Zuwendungen und Ämter streitig zu machen, die den Kolumbus-Erben vertraglich zugesichert waren. Es ging um die inzwischen beträchtlichen Erträge aus den spanischen Kolonien. Bei einer langjährigen gerichtlichen Auseinandersetzung brachten die Erben vor, ohne die herausragenden seemännischen und kosmografischen Fähigkeiten von Kolumbus wäre der Kontinent nicht gefunden worden. Entsprechend plädiert Fernando Colon in seinem Buch. Das Bild, das er von seinem Vater entwarf, wurde zur Grundlage der nächsten Großschreibung im 19. Jahrhundert. Die Autoren der Entdeckungs-Literatur sahen sich in einem wissenschaftlichen Zeitalter angekommen und erhoben Kolumbus zu einem seiner Wegbereiter. Er selbt sah sich als ein bibeltreuer Gesandter Gottes.

Kolumbus brieflich im Jahr 1501:

Ich sage, dass mir für die Durchführung der Unternehmung keine Vernunft genützt hat, noch Mathematik, noch Weltkarten. Es hat sich nur erfüllt, was Isaías sagte.

In den ersten Jahrzehnten nach der Entdeckung im Jahr 1492 weisen die Autoren Kolumbus keine besonderen Fähigkeiten oder Kenntnisse zu. Erst 1571 lernte das Publikum einen anderen Kolumbus kennen, als Fernandos Buch in Italien erschien. Den großen, aber zeitlebens unverstandnen Kosmografen und Seefahrer.

LE HISTORIE… per D. Fernando Colombo suo figlio, Venedig 1571. Von Alfonso Ulloa aus dem Spanischen übersetzt.


Weil offensichtlich panegyrisch, also lobrednerisch, taugt das Werk eigentlich nicht als historische Quelle, wird aber von den Biografen als solche benutzt. Zur Großschreibung eignet es allerdings nur, wenn man nur die Tendenz übernimmt, und nicht daraus zitiert. Nur wenn man zitiert, kann sich der Leser ein eigenes Urteil bilden. Daher wird hier reichlich zitiert.

Zweitgrößter Europäer

2003 hat das französische Meinungsforschungsinstitut PSA 1000 Europäer gefragt, welche Persönlichkeiten ihnen am europäischsten vorkämen. Hinter Leonardo da Vinci landete Kolumbus auf Platz zwei. (FR 05.03)
Freiheit oder Tod. Viele Bewohner Haitis entziehen sich der Versklavung durch die Spanier durch Selbstmord
Es begann in Westafrika

Sklavenfang im Namen des Papstes
Manche sind so verzweifelt, dass sie freiwillig aus dem Leben gehen. Andere zeugen keine Kinder mehr. Man sagt auch, manche nähmen Mittel, um die Frucht des Leibes abzutreiben, weil sie wissen, dass sie nur Sklaven der Christen werden ... Die Zahl der unglücklichen Einwohner Hispaniolas ist stark zurückgegangen. Viele berichten, es waren einst eine Million und zweihunderttausend. Ich schrecke zurück, den heutigen Stand anzugeben.

Pietro Martire, ein Freund von Kolumbus. De Bry, Americae 1590)
Papst Benedikt XVI.: Sie haben sich im Stillen danach gesehnt
Denkmal in Santo Domingo. Eine Taino-Frau bedankt sich bei Kolumbus, der über ihr auf dem Sockel steht, weil sie durch ihn das Schreiben gelernt habe. So ist das. Kolombus kam, um die Segnungen der Zivilisation zu spendieren: Und um die Seelen der Heiden zu retten. Papst Benedikt XVI. verkündete im Mai 2007 auf Besuch in Brasilien, die Vorbesitzer des Kontinents hätten sehnsüchtig auf jemanden gewartet. Nicht auf Kolumbus natürlich, sondern auf:

Christus, den unbekannten Gott, den ihre Vorfahren, ohne es zu wissen, in ihren reichen religiösen Traditionen suchten. Christus war der Erlöser, nach dem sie sich im Stillen sehnten.
Die Indianer sollten sich also dafür bedanken, dass sie entdeckt wurden, und ihr Gerede von Landraub und Völkervernichtung sein lassen.
Die Mythenbildung beginnt im 16. Jh. Kennt jedes Kind - das EI DES KOLUMBUS Lernt kein Kind - Kolumbus läßt Hunderte von Tainos einfagen und als Sklaven nach Spanien transportieren
ZURÜCK BILD ABFAHRT IN PALOS
Die Zeit war reif - Atlantikfieber

Von Martin Behaim vor 1492 auf seinem Globus konzipiert - der ganze große Plan einer Reise auf Westkurs. Behaim: Man kann mit Schiffen überall hin fahren ...
China
Cathay
Japan
Cipango
Sagen-Inseln Azoren Kanaren Europa
Afrika
Nach Westen nichts Neues - Andrang am Start

Erzählungen über Inseln im Atlantik wurden von Generation zu Generation fortgeschrieben. Im 15. Jahrhundert galt es in den interessierten Kreisen als sicher, dass neben den schon kolonisierten Inseln weitere real existierten. Sie hatten auch Namen, etwa Inseln der sieben Städte, Antilia, Brasil. Die Portugiesen segelten problemlos zwischen Portugal und ihren Azoren hin und her, rund 1.500 Kilometer über das offene Meer. Die Navigation wurde beherrscht und es gab seetüchtige Schiffe, mit denen man Ziele auch in einem größeren Umkreis zu erreichen konnte. Eine von Kaufleuten finanzierte Expedition suchte von Bristol aus 1480 und 1481 im Atlantik nach Brasil. Sie waren mit staatlicher Genehmigung unterwegs, denn sollte es zu Eroberungen kommen, musste ja die Einführung feudaler Strukturen geregelt werden. Leider kennen wir nur ein jüngeres Patent. Im Jahr 1496 sollen John Cabot und seine Söhne eine Expedition ausrüsten:

Um zu entdecken und zu untersuchen in jedwedem Teil der Welt, der bisher den Christen unbekannt war.

Es geht um Landnahme. Die Cabots sollen:

Unser Banner und Zeichen über allen Dörfern, Städten, Inseln oder Festländern aufstellen ... und als unsere Vasallen und Leutnants die Herrschaft über die entdeckten Dörfer, Städte, Burgen und Festländer ausüben ...Von den Einkünften und Profiten ist nach Abzug der Spesen und Ausgaben ein Fünftel an uns zu entrichten.

Im Jahr 1486 stellte die portugiesische Krone ein Patent aus. Es bestimmt, dass:

Fermam Dulmo ... als Kapitän auszieht um die Insel der Sieben Städte zu entdecken im Auftrag des Königs ... und besagter Fermam Dulmo soll besagte Insel oder Inseln oder Festland als Alcalde regieren.

Über den Verlauf ist nichts bekannt. Das Patent besagt übrigens auch, dass ein Deutscher teilnehmen soll:

E quamto he ao cavalleiro allemam, que em companhia ...

Ein deutscher Ritter soll sie begleiten. Es kann sich nach Lage der Dinge nur um den Kaufmann Martin Behaim aus Nürnberg handeln. Behaim hielt sich ab 1484 mehrere Jahre lang in Portugal auf, war dort gelegentlich im Zuckerhandel tätig, heiratete eine besser gestellte Einheimische, nahm an einer portugiesischen Guinea-Expedition teil und hat der Krone eine Westexpedition nach Asien vorgeschlagen. Außerdem briet Behaim die Krone zeitweilig in Angelegenheiten der Seefahrt.

Ein großer Plan in Nürnberg

Es gibt einen Text, der in Unkenntnis der Resultate der Kolumbus-Expedition verfasst sein muss, weil er sonst sinnlos wäre. Er enthält die Anregung, mit Hilfe von Martin Behaim eine Expedition auf Westkurs nach Asien zu entsenden. Als Adressat des Schreibens wird der König von Portugal genannt, als Verfasser der Nürnberger Gelehrte Hieronymus Münzer, als Auftraggeber König Maximilian, als Datum der 14. Juli 1493. Zur Begründung heißt es:

Zahllose Argumente zeigen unwidersprechlich, dass das östliche Cathay über das Meer in wenigen Tagen zur erreichen ist ... Das hängt mit der Kugelgestalt der Erde zusammen ... Wenn es Euch genehm ist, könnt Ihr für diese Reise einen Begleiter gewinnen, den Euch unser König Maximilian sendet, nämlich D. Martin Behaim und andere erfahrene Seefahrer, die von den Azoren aufbrechen würden und kühn das Meer mit ihren Zylindern, dem Quadranten, dem Astrolabium und anderen Instrumenten überqueren ...

Für die Echtheit des Schreibens spricht, dass Behaim und Münzer sich kannten. 1493 überwachte Behaim in Nürnberg diverse Handwerker, die nach seinen Vorlagen einen Globus anfertigen. Seine Lebensdaten lassen sich nur mühsam aus einigen erhaltenen Briefen rekonstruieren. Sicher ist, dass er noch 1493 nach Portugal zurückkehrte. Laut Datum des Empfehlungsschreibens also im Juli. In Lissabon konnten sie ihm erzählen, dass Kolumbus auf dem Rückweg ein paar Monate vorher angelegt hatte.

Unauffällig in Portugal

Kolumbus hielt sich wahrscheinlich ab 1476 mehrere Jahre lang in Portugal auf, war dort gelegentlich im Zuckerhandel tätig, heiratete eine besser gestellte Einheimische, nahm nach eigener Auskunft an einer portugiesischen Guinea-Expedition teil und hat der Krone eine Westexpedition nach Asien vorgeschlagen. Richtig, das stimmt fast im Wortlaut mit obiger Auskunft über Behaim in Portugal überein. Sie könnten im Jahr 1484 miteinander gesprochen haben. Über Westexpeditionen, wie viel Grad pro Meile, diverse Inseln und Festländer. Wie man so sprach, in den einschlägigen Kreisen, damals in Portugal. Das räumt sogar S. E. Morison in ADMIRAL etc. ein:

Der Plan von Kolumbus, den Osten zu erreichen, in dem man nach Westen segelte, lag 18 Jahre lang in der Luft, bevor er durchgeführt wurde. Hätte er gezögert oder wäre er gescheitert, stand schon ein anderer bereit, sich für das kühne Unternehmen einzuschiffen.

Was den Aufenthalt in Portugal angeht, sind die Biografen weitgehend auf ihre Phantasie angewiesen. Die Quellen sind dürftig, Fernando räumt ein, dass er nicht viel weiß. Er lässt seinen Vater nach einem Seegefecht in Portugal stranden. Nur aus dem Datum des Gefechts schließen die Spezialisten, Kolumbus sei 1476 in Portugal angekommen. Fernando meldet nur drei weitere Aktivitäten in einem Zeitraum von sieben Jahren. Im fünften Kapitel erwähnt er ganz nebenbei die Heirat mit Donna Filippa Mogniz von nobler Geburt und eine Reise:

Um die Wahrheit zu sagen, ich weiß nicht, ob es in dieser Zeit war, dass er nach Mina oder Guinea ging, nach dem was ich darüber gehört habe.

Es folgen fünf Kapitel, in denen Fernando alle möglichen Autoritäten und Beobachtungen zitiert, um zu beweisen, dass Kolumbus Recht gehabt hatte. Im 12. Kapitel kommt es dann zur dritten Aktivität: Kolumbus schlägt der portugiesischen Krone eine Westexpedition vor, sieben Jahre nach seiner Ankunft in Portugal. Kein Wort darüber, wovon er die ganze Zeit gelebt hat. In Genua wusste man mehr. Antonio Gallo, Chronist der Republik Genua seit 1477:

Christophorus & Bartolomaeus Columbi, Brüder ... Bartolomaeus, der jüngere, ließ sich in Portugal in Lissabon nieder, wo er von der Herstellung von Karten für Seefahrer lebte ... Bartolomaeus hatte die Karten studiert und kannte die Erzählungen von Leuten, die von entlegenen Teilen der Welt zurückkamen. Ihre Argumente und Gedanken teilte er seinem Bruder mit, der in maritimen Sachen erfahrener war.

Eine notarielle Niederschrift der Genueser Handelskammer vom 23. August 1479 besagt, dass Kolumbus in diesem Jahr im Auftrag Genueser Kaufleute auf einem portugiesischem Schiff unterwegs war:

Cristoforo de Columbo wurde zur Insel Madeira entsandt, mit Anweisungen von Paola und stellte eine Option über die oben genannte Menge von Zucker sicher ... aber der genannte Christopher erhielt nur 103 Dukaten ... Er war nicht in der Lage, die gesamte Menge Zucker zu erwerben.

Der Behaim-Globus

Behaims wichtigste Quellen waren Ptolemäus und Marco Polo, wie er in den ausführlichen Legenden mitteilt. Wahrscheinlich handelt es sich um die erste dreidimensionale Darstellung der Erde. Kolumbus-Biografen geraten über den Globus nicht ins Schwärmen, obwohl der große Plan, sprich der kleine Ozean, darauf abgebildet ist. Siehe oben.

Handelsroute


Entfernung Europa-Asien in etwa die 135° des Marinus. Behaim hat als erster den Weltkarten Marco Polos Cipangu hinzugefügt. Die Entfernung Japan - mittlere Küstenlinie China beträgt rund 26°. Nach Polo sind es 1.400 römische Meilen. Behaim rechnete offensichtlich auf dem Großkreis wie d'Ailly mit 56 2/3 Meilen pro Grad. In den Kolumbus zugeschriebenen Texten ist an keiner Stelle von den Vorteilen eines kurzen Seewegs nach Asien die Rede. Behaim erklärt genau, worum es ihm ging. In einer Legende auf dem Globus zählt er als Handels- und Zollstationen unter anderen Indien, Java, Ceylon, Aden, Kairo, Venedig und Frankfurt auf. Und fährt fort:

Dabei soll jedermann erkennen den großen Zoll und Gewinn, der 12 Mal auf die Gewürze erhoben wird ... Und es ist kein Wunder, dass sie bei uns dem Gold gleich sind.

Die Lösung des Problems sieht er in einer neuen Handelsroute:

Man kann überall mit Schiffen hin fahren.

Zoll sparen geht nur auf der Atlantikroute. Ergo der große Plan.

Phantasien über Cypango

1484. Behaim reist nach Portugal. 1484. Kolumbus wird aktiv. Fernando, Kapitel 12:

Nun war der Admiral von der Richtigkeit seiner Erörterungen überzeugt und schlug vor, sie umzusetzen und über den westlichen Ozean zu segeln, um diese Länder zu suchen. Er wusste aber, dass das Unternehmen nicht gelingen konnte, wenn nicht ein Fürst mitmache und beistehe. Und da er in Portugal lebte, beschloss er, es dem König dieses Landes vorzuschlagen. Obwohl der König Don Giovanni, der an der Regierung war, aufmerksam anhörte, was der Admiral ihm vorschlug, nahm er den Vorschlag kühl entgegen, wegen der gossen Mühe und den hohen Kosten bei der Erforschung und die Eroberung der Westküste Afrikas, Guinea genannt.

Nicht Indien, nicht Asien. Welche Länder gesucht werden sollen, bleibt offen. Kann man trotzdem erkennen, ob es ein kluger Vorschlag war? Kein Problem. S. Fischer-Fabian, UM GOTT UND GOLD, Lübbe, 1991:

König Johann ... genannt >der Perfekte<, war nicht vollkommen genug, um Christóvao Coloms Genie zu entdecken.
.
Joao de Barros, Historiker der portugiesischen Krone, ASIA :

Cristovao Colom ... sah wie König D. Joao Schiffe zur Erforschung der afrikanischen Küste entsandte, um auf diesem Weg Indien zu erreichen, und da er gut in Latein war und sich für Geografie interessierte, und da er viel bei Marco Polo ... über das Königreich Cathay las und über die große Insel Cypango, kam er zu der Vorstellung, dass man über den westlichen Ozean zu dieser Insel Cypango und anderen unbekannten Ländern segeln könne ... Mit solchen Phantasien ... kam er zum König und verlangte einige Schiffe, um diese Insel Cypango über diesen westlichen Ozean zu entdecken.

Der König habe Kolumbus für einen Angeber und großen Schwätzer gehalten und seine Fachleute um eine Beurteilung gebeten. Wie die sich kundig machten, ist nicht bekannt. Noch nicht verfügbar war:

Marco Polo, ITINERARIUM, Antwerpen, 1485.

Die Biblioteca Colombina in Sevilla besitzt ein Exemplar mit Randnotizen. Sie stammen nach Ansicht der meisten Experten von Kolumbus. Geografische Angaben werden nicht kommentiert, dafür aber jede Menge Passagen, in denen es um Gold, Perlen und alles andre geht, was reich macht. Wann Kolumbus dieses Exemplar erworben hat, ist nicht bekannt. Nach einer Anmerkung in seinem Bericht über die erste Reise (1492) hatte er bis dahin von dem Goldreichtum Cipangos nur etwas gehört. Wie viele andere auch. Was einer Eroberung entgegenstand, dürfte in den Erzählungen unter den Tisch gefallen sein. Polo beschreibt etwa, wie die Bewohner der Insel die Invasionstruppen des großen Can besiegten und was sie dann mit ihren Gefangenen anstellten:

Man wickelte ihnen beide Arme in eine frisch abgezogene Büffelhaut. Sobald sie zu trocknen begann, pressten sie den Körper so zusammen, dass er elendig umkam.

Entweder kannten die Berater das Buch oder sie urteilten nach Hörensagen. Jedenfalls wiesen sie das Ansinnen zurück. Barros:

Alle hielten die Worte von Kolumbus für eitel, nur auf Einbildungen gegründet oder auf Sachen wie die Insel Cypango von Marco Polo.

In Nürnberg war der Reisebericht schon 1477 gedruckt worden. Behaim muss ein Exemplar besessen haben, er hat Polo auf dem Globus ausführlich zitiert. Als er 1484 nach Portugal reiste, war er also in der Lage, sowohl Kolumbus als auch Krone in dieser Angelegenheit zu beraten. Denkbar auch, dass er schon Skizzen oder Modelle für seinen Globus angefertigt hatte. Die Mehrheit der Biografen ist aber der Ansicht, ein anderer habe mit Kolumbus Gedanken ausgetauscht.

Die sogenannte Toscanelli-Karte

Laut Fernando hat Kolumbus eines Tages Post gekriegt, und zwar aus Florenz. Er machte sie auf und hielt den ganzen großen Plan in Händen. Fernando gibt den Wortlaut zweier Schreiben wieder:

1. Paolo, Arzt in Florenz, an Kolumbus, ohne Datum. (Wie allgemein angenommen handelt es sich um den Gelehrten Paolo Toscanelli, gestorben 1482.)

A Christoforo Colombo Paolo Fisico salute. Ich erkenne Ihren noblen und großen Wunsch dorthin zu gelangen, wo die Gewürze wachsen ... ich sende Ihnen die Kopie eines anderen Briefes, den ich früher an meinen Freund im Dienst des erhabendsten Königs von Portugal ... geschrieben habe ... Ich sende Ihnen eine andere Karte der Seefahrt, ähnlich der, die ich ihm gesandt habe.

2. Schreiben desselben an die portugiesische Krone gerichtet, worin eine Westexpedition vorgeschlagen wird. Beschreibung der Karte:

Die eingetragenen geraden longitunalen Linien zeigen die Entfernungen von Osten nach Westen, die transversalen zeigen die Abstände von Süden nach Norden ... Von der Stadt Vlixiponis (Lissabon) direkt nach Westen bis zur ... Stadt Quinsay sind in der Karte 26 Abschnitte markiert, jeder zu 250 Meilen. Dieser Abstand ist fast ein Drittel der Kugel.

Der Ozean zwischen Asien und Europa erstreckt sich hier also nur über 120°, 15° weniger als bei Marinus. Die restlichen Angaben erlauben es nicht, die Entfernung bis Cipango zu bestimmen.

Von der Insel Antilia, die Sie kennen, zu der noblen Insel Cippangu sind es zehn Abschnitte ... Gegeben in Florenz, 25 Juni 1474.

Die mit der Materie Beschäftigten sind in zwei Lager gespalten. Eine Minderheit kommt zum Schluss, der Briefwechsel sei fabriziert worden, etwa um zu beweisen, dass Kolumbus Asien erreicht habe. Merkwürdig in der Tat: Laut Schreiben Nr. 1 hätte Kolumbus gewusst, dass er der Krone eine Expedition vorschlägt, die ihr schon einmal vorschlagen wurde. Genau das unterstellen ihm jene, die beide Briefe für authentisch halten. Schlimmer noch. Ihr Kolumbus müht sich Jahre oder gar Jahrzehnte ab, den großen Plan auszuarbeiten, und dann wird er ihm fix und fertig mit Karte postalisch zugestellt. Aber einzuräumen, im Familienumfeld sei etwas fabriziert worden, würde die Glaubwürdigkeit von Fernando zu stark in Frage stellen. In beiden Lagern wurden Aufsätze und ganze Bücher geschrieben, als ginge es um Leben oder Tod. Alles wegen einer Karte, die bei Gebrauch nur Verwirrung stiften konnte. Kolumbus selbst hat in keinem der ihm zugeschriebenen Schriftstücke den Namen Toscanelli erwähnt. Mehr dazu im Anhang.

Der große Entdecker und der kleine Behaim

Toscanelli darf Kolumbus eine Karte zugesteckt haben. Behaim nicht, obwohl er die Gelegenheit dazu hatte. Die zitierten Autoren bringen die Angelegenheit entweder nicht zur Sprache oder halten eine Begegnung für extrem unwahrscheinlich. Für und wider, Belege? Fehlanzeige. Alle, außer einem, unterschlagen einen Hinweis, der für eine Begegnung spricht. Antonio de Herrera hatte als beamteter Historiker ab 1596 Zugang zu allen Archiven. Er schreibt in seiner HISTORIA GENERAL DE LAS INDIAS, Madrid, 1601 bezüglich der angenommenen Größe des Ozeans:

Kolumbus ... wurde in dieser Auffassung durch seinen Freund Martin de Bohemia bestätigt, ein Portugiese, ansässig auf der Insel Fayal und ein Kosmograf mit großen Kenntnissen.

E. G. Ravenstein in MARTIN BEHAIM - HIS LIFE AN HIS GLOBE, London, 1908, zitiert Herrera, hält es aber aus zeitlichen Gründen für unwahrscheinlich, dass sich die Wege beider kreuzten. Da nur wenige Daten darüber vorliegen, wann und wo sich beide aufhielten, kann Ravenstein nur mit Indizien argumentieren. Ravenstein gibt dann zu erkennen, dass ihm die Aussage von Herrera nicht passt:

Im Jahr 1484, das frühste Datum, an dem sich beide getroffen haben könnten, hatte Kolumbus seine Vorstellungen über eine Entdeckungsreise vollständig ausgearbeitet, und es ist unwahrscheinlich, dass ein junger deutscher Kaufmann, dem Fragen dieser Art neu waren, einem Mann seine Auffassungen aufdrängen konnte, der ihm an Alter und Erfahrung so sehr überlegen war.

So ist das. Behaim konnte, jung und unerfahren wie er war, nicht zur Auffassung gelangen, der Ozean sei sehr kein. Und wenn, war der gleiche Irrtum, von Kolumbus begangen, natürlich tiefer durchdacht. Im übrigen und im Gegensatz zu Ravenstein hielt die portugiesische Krone eine ganze Menge von Behaim. Laut Joao de Barros segelten die Portugiesen zunächst nur in Sichtweite der afrikanischen Küste und trugen Strecken und Kurse in Seereisebücher ein. Als sie die entdeckten Reiche auch fern der Küste auf hoher See befahren wollten, habe das nicht mehr funktioniert:

Wie nun die Not alle Künste lehrt, so vertraute der König Don Joao II. diese Sache ... und Martim de Boemia an, der aus der Gegend stammte und sich rühmte, ein Schüler von Joane de Monte Regio (Johannes Regiomontan) zu sein, eines unter den Professoren dieser Wissenschaft berühmten Astronomen. Diese erfanden die jetzt gebräuchliche Methode, nach der Höhe der Sonne zu fahren und machten Tabellen über die (jahreszeitlichen) Abweichungen.

Zurück zu Ravenstein. Er hätte - so wollen es die Regeln des Fachs - untersuchen müssen, wie Herrara zu seiner Feststellung kommen konnte. Behaims Globus stand, als er den Text verfasste, im fernen Nürnberg. Dort fabulierten lokale Patrioten vor sich hin, um ihrerseits Behaim zum eigentlichen Entdecker groß zu schreiben.

Beriet Behaim Kolumbus?

Mit den Methoden der Kolumbus-Wissenschaft lässt es sich diese Annahme leichter verifizieren als falsifizieren. Das ginge so:

1. Direkte Belege: Antonio de Herrera, die Kleinheit des Ozeans betreffend:

Kolumbus ... wurde in dieser Auffassung durch seinen Freund Martin de Bohemia bestätigt.
2. Beide haben der Krone eine Westexpedition vorgeschlagen. (Laut Barros und Münzer)

3. Wo begegnet? Wer sein Glück zur See sucht, steht schon mal herum, wenn Schiffe anlegen. Oder fragt in der Hafenkneipe Leute aus.

4. Behaim konnte sein Wissen preisgeben. Wenn es um Erobern geht, kommt alles darauf an, wer der erste ist. Wer eine neue Handelroute sucht, für den ist es zweitrangig, wer sie zuerst findet. Ergo hatte Behaim keinen Grund, die geografische Lage von Cipango zu verheimlichen.

5. Was ist damit bewiesen? Ernsthaft nichts.

Entkommt nach Spanien

Fernando:

Der Admiral verließ heimlich gegen Endes des Jahres 1484 Portugal mit seinem kleinen Sohn Diego, weil er fürchtete, der König könne ihn verhaften.

Warum verhaften? Hat er Seekarten gestohlen? Schulden? Steuerhinterziehung? Nein. Der König habe eine Karavelle losgeschickt, um heimlich nach den Angaben von Kolumbus vorzugehen.

Der König dachte, wenn diese Länder so gefunden würden, müsse er dem Admiral nicht die verlangten großen Belohnungen geben.

Die Karavelle sei von der Isole di Capo Verde losgesegelt, wie der Admiral vorgeschlagen habe, und sei viele Tage herumgeirrt, weil diese Leute unfähig gewesen seien:

Ihnen fehlte das Wissen, die Beharrlichkeit und die Persönlichkeit des Admirals ... Nach ihrer Rückkehr haben sie sich über das Unternehmen lustig gemacht.

Des Fehlschlags wegen habe der König wieder mit dem Admiral verhandeln wollen. Aber der will nun nicht mehr, warum nicht, verschweigt Fernando. Dafür erfahren wir, warum sein Vater den Häschern des Königs entkam:

Weil der König nicht die Schnelligkeit hatte, über die der Admiral verfügte, versäumte er sein Glück.

Merkwürdige Reise

Schreiben der portugiesischen Krone, datiert vom 20. März 1488, Kolumbus verhandelte laut Fernando schon mit der spanischen:

An Christovam Colón, unseren ganz besonderen Freund in Sevilla ... Wir wünschen uns und wären sehr erfreut, wenn Sie zu uns kämen. Was Sie betrifft, wird alles nach Ihren Wünschen geregelt. Da Sie unsre Justiz fürchten könnten, bestimmter Schulden wegen, versprechen Wir, dass Sie weder auf dem Weg hierher, noch bei Ihrem Aufenthalt, noch bei der Rückkehr verhaftet, eingesperrt, angeklagt, zitiert oder verfolgt werdet ... Wir beauftragen Sie und verlangen, dass Sie sofort kommen.

Die meisten Kolumbuskenner halten das Schreiben für echt. Spricht auch nichts dagegen. Eher unwahrscheinlich, dass ihn die spanischen Obrigkeiten reisen ließen. Einige Biografen, an der Spitze S.E. Morison, meinen nun, Kolumbus sei der Einladung gefolgt. Grund: Sie nehmen an, die schon zitierte Randnotiz Nr. 24 in der YMAGO MUNDI stamme von Kolumbus - und sie treffe zu. Ihr Kolumbus darf nicht lügen. Die Notiz:

Zu beachten. Im Jahr 1488 im Dezember kehrte Bartholomeus Didacus (Diaz) nach Lissabon zurück ... Er hat alles Meile für Meile auf einer Seekarte eingetragen, um sie dem König unter die Augen zu legen. Bei allem war ich dabei.

Bei der ganzen Reise dabei? Nur beim König? Als möglicher Agent einer konkurrierenden Krone? Im Jahr 1488? Nein im Jahr 1488 nicht. Joao de Barros:

Der König beschloss im Jahr 1486 ... Schiffe auszusenden ... im Dezember 1487 kamen sie wieder an, nachdem sie vor 16 Monaten und 17 Tagen abgesegelt waren.

Die Biographen haben es nicht leicht mit ihrem Helden. Da wir die unrichtige Randnotiz nicht retten müssen, können wir ruhig davon ausgehen, dass Kolumbus der Einladung nicht gefolgt ist - auch weil mit den Bütteln der Krone nicht zu scherzen war.



Was bedeutet
Kreuzzüge im Mittelalter